Hier findest Du Berichte zu den Wanderungen ab 2017

 

2018

18. November 2018 Rheinbach
Wir (13 Wanderfründe) sind etwa 16 Kilometer durch den Rheinbacher Stadtwald bis zum Hochkopf und zurück gelaufen.
Bei der Beschreibung des Wetters sprechen die Fotos für sich ... vermutlich eine der letzten Gelegenheit in diesem Herbst, die weitläufigen Laubwälder im "Indian Summer" look zu erleben.
Die erste Rast hatten wir in der großen Hans-Wicheler Schutzhütte auf dem Beuelskopf eingelegt (290m hoch gelegen, die meisten waren erstaunt darüber, dass wir uns bereits in dieser Höhe befanden), von dort ging es über Krahforst und dem Hochkopf auf Wegen mit überwiegend leichten Steigungen nach Neukirchen.
Das Gruppenfoto mit den winkenden Schatten entstand auf dieser Strecke, hier überquerten uns gleich mehrere Kranichverbände (die Last Minute Bucher - siehe auch Zugradar vom NABU: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/kranich/14589.html)
Auf dem weiteren Abstieg legten wir eine weitere Pause in der Schutzhütte bei Merzbach ein, die bis dahin noch ganz angenehmen Temperaturen ließen dann aber ausgerechnet während unseres Aufenthaltes spürbar nach ;-)
Daher entschlossen wir uns zum Aufbruch auf die letzten 3,5 km zurück nach Rheinbach entlang der kleinen Bäche und Teiche am Ölmühlenweg.
Zum Abschluss kehrten wir im Café Schlich ein, trotz sehr großem Andrangs war glücklicherweise noch ausreichend Kuchen zu bekommen.

Länge: 16 km Teilnehmer: 13 Wanderleitung: Petra B + Thomas D Einkehr: Café Schlich

1. November 2018 Vinxtbachtal NAE132
Den leicht versteckten Parkplatz im Wald fanden alle. Die Wanderung verlief meist auf den Höhen über dem Vinxtbachtal, so dass wir einige sehr schöne Aussichten, auch auf herbstlich gefärbte Wälder, hatten. Mindestens 2 Apfelbäume standen mal wieder am Weg und wurden etwas erleichtert. An einer Stelle gab es Keramikkunst auf Säulen, was etwas mystisch oder römisch aussah. Nachdem es lange bewölkt war, hatten wir in den letzten 2 Stunden Nieselregen. Trotzdem war der Pfad durch ein Heidefeld am Weiselstein besonders schön. Die meisten bestiegen den Aussichtsturm auf dem Weiselstein, wo es zusätzlich auch noch ziemlich windig war. Nach dem Ende der Wanderung kehrten 2/3 der Wanderfründe in einem Café ein. Es könnte gut eine Wiederholung der Wanderung zur Heideblütezeit und dann hoffentlich mit Sonnenschein geben.
Länge: 17
km Teilnehmer: 15 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Vinxtbachcafé

 

 

28. Oktober 2018 Siegsteig 7 Herchen - Schladern
Die sehr schöne Wanderung war geprägt von einigen Auf- und Abstiegen, oft auf wunderschönen Pfaden, teilweise direkt neben der Sieg. Immer wieder hatten wir Ausblicke auf die Sieg. Es ging leicht dschungelartig durch einen Wald mit dünnen Bäumen. Bei der 1. Pause sahen wir in der Ferne 3 Rehe. Die Premiere „Erstes Mal eine bekannte andere Wandergruppe unterwegs getroffen“ wurde aufgestellt, als wir die „Wanderratten“, die in entgegengesetzter Richtung gingen, auf einem breiten Weg trafen. Oberhalb von Dattenfeld gab es ein Gipfelkreuz und eine Hütte mit Aussicht auf den Ort mit Fachwerkhäusern und der 2-türmigen Kirche, die auch „Dattenfelder Dom“ genannt wird. Bei Windeck standen auf einer Wiese Apfelbäume, die (bevor wir einfielen) noch einige Äpfel hatten. Selbst kurz vor dem Ende wartete noch ein fast alpiner Aufstieg (teilweise mit Seil) auf uns. Als wir auch das geschafft hatten, ging es runter, Richtung Bahngleise und daran entlang nach Schladern, wo etwa die Hälfte der Gruppe im erstaunlich gemütlichen Bahnhofscafé einkehrte.
Länge: 18
km Teilnehmer: 21 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Kaffeezeit (im Bahnhof Schladern)

20. Oktober 2018 Bad Münstereifel - Michelsberg - Decke Tönnes
Es war zwar etwas kühler als zuletzt, aber mit dauerhaftem Sonnenschein hatten wir sehr gutes Wanderwetter. Wir wanderten erst durch den sehr schönen Ort Bad Münstereifel, den wir nach Osten durch ein Stadttor verließen. Mit leichten Höhenschwankungen gingen wir nach Süden, querten mehrere Bachtäler, kamen zu Fischteichen, gingen durch Wald und entlang von Wiesen mit schönen Ausblicken. Die erste Pause verbrachten wir auf einem schönen Rastplatz mit 2 Bänken und einem Tisch. Auf dem weiteren Weg gab es erst eine Miniabenteuer-Einlage auf einem teilweise recht steilen Weg und dann noch mal bei einer kurzen Wildnisdurchquerung mit kurzem Aufstieg. Auf dem Michelsberg machten wir beim Eifelblick unsere nächste Rast. Es war etwas diesig, aber die Aussicht war trotzdem beeindruckend. Zum Abschluss der Pause machten wir Gruppenfotos. 200 Meter später an der Kapelle, die unter dem Schutz des Erzengels Michael steht, machten wir erneut Gruppenfotos, wodurch wir einen Rekord in der neuen Kategorie „kürzester Abstand zwischen Gruppenfotos an verschiedenen Orten“ aufstellten. Mit Aussichten und durch Wald ging es auf einem anderen Weg zurück Richtung Bad Münstereifel. Wir kamen zu einer 2. heiligen Stätten, dem „Decke Tönnes“, einer Waldkapelle, die dem heiligen Antonius von Ägypten geweiht ist. Dort machten wir eine weitere Pause, sangen und fanden spontan einen Mitsänger. Noch eine Pause machten wir am Rand von Rodert. Am Ende ging es auf Treppen runter nach Bad Münstereifel, wo wir alle einkehrten.
Länge:
22 km Teilnehmer: 6 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café T (in Bad Münstereifel)

10. Oktober 2018 Kronenburg
An einem sonnigen und ungewöhnlich warmen Herbsttag fanden sich zwölf Wanderfründe vor dem Nordtor in Kronenburg ein.
Nach dem Abstieg ins Kylltal ging es ein Stück entlang der Kyll flussabwärts. Dann auf die Höhen oberhalb des rechten Kyllufers. Leider musste eine Teilnehmerin wegen eines Fußleidens vorzeitig abbrechen.
Wir wanderten weiter zum Tal der Taubkyll über Hallschlag, wo wir auf einem Spielplatz in der Sonne pausierten, zum Kronenburger See. Zu unserer Überraschung war das obere Staubecken war leer bis auf den Grund! Mutmaßungen, dies sei so infolge der langanhaltenden Trockenheit, musste der Wanderleiter Volker energisch widersprechen – schließlich hatte er bei der Probewanderung kurz vorher den See noch als solchen vorgefunden! Jedenfalls erwies sich dann das untere Becken als gefüllt. Wir machten das Gruppenfoto vor der Brücke über der Staustufe, überquerten diese und wanderten entlang des Stausees zurück nach Kronenburg und weiter hoch zur Burgruine mit einem beeindruckenden Panorama.
Einkehr war im Café Zehnscheune vorgesehen, doch das war leider aufgrund von Krankheit geschlossen. Kein Problem – wir kehrten stattdessen im Biergarten des "Raum C" direkt am Treffpunkt ein, wo wir auch noch die Sonne genießen konnten.
Länge: 17
km Teilnehmer: 12 Wanderleitung: Volker L Einkehr: Raum C in Kronenburg

 

3. Oktober 2018 Siebengebirge
Länge: 17
km Teilnehmer: 20 Wanderleitung: Bernd S Einkehr: Café Profittlich

 

23. September 2018 Siebengebirge
Länge: 16
km Teilnehmer: 7 Wanderleitung: Bernd S Einkehr: Café Profittlich

 

8. September 2018 EifelBahnSteig 3 Scheven Mechernich
Bei bestem Wanderwetter gingen wir vom Bahnhof Scheven zu einer 1. Aussicht hoch. Die üppig behangenen Schlehenbüsche ernten wir leider nicht ab. Später als Andreas Schlehen ernten wollte, waren die Büsche, die vor 7 Jahren noch da standen nicht mehr da. Der Ginster war längst verblüht und die Heide blühte nach der langen Trockenheit nur wenig. Die ausgewaschenen Sandhügel des ehemaligen Bleibergwerks bildeten mit leichtem Heidebewuchs ein schönes Bild. Bei einer ersten kurzen Pause stand ein Apfelbaum im Wald. Bei einer kurzen Ortsdurchquerung freuten sich Ziegen über unseren Besuch und Puschelhühner zeigten sich. Im weiteren Verlauf folgten viele schöne Ausblicke in alle Richtungen, die wir im Sonnenschein genossen. Auf einem Hügel mit Gipfelkreuz machten wir eine längere Pause und Gruppenfotos. An Brombeersträuchern pflückten wir viele leckere Beeren. Der Eifelblick „Galgennück“ war etwas windig, so dass wir dort nicht so lange pausierten. Die Wiese, auf der vor 7 Jahre Wanderfründe ein Kalb retteten, indem sie es unter dem Zaun zurück auf die Weide schubsten, wurde nicht mehr als Weide genutzt. In 7 Jahren gibt es schon mal Veränderungen ;-) Beim ehemaligen Bergwerksgebiet sahen wir einige Überreste wie den Malakow-Turm, den großen Eindicker und die Reste vom Schornstein „langer Emil“. Am Baltesbendener Weiher machten wir auf einer Bank und auf Baumstämmen Pause und sangen. Hier gab es schon ein paar herbstliche Farbtöne. Den Ort Mechernich durchquerten wir zum Bahnhof. Die meisten wollten nicht mehr einkehren und da es im Bahnhofscafé keinen Kaffee mehr gab, weil die Kaffeemaschine schon gereinigt war, weil das Café in einer Stunde schloss, kehrte keiner mehr ein, sondern alle machten sich auf den Heimweg.
Länge: 17
km Teilnehmer: 14 Wanderleitung: Andreas K-M

26. August 2018 Nöthen NAE049
Wegen Problemen von Gmail ging die Einladung nur an einen Teil der Wanderfründe. Nach einem gemütlichen Start mit einem Weg entlang eines Bachs ging es länger bergauf, aber auch nicht steil. Bei bestem Wanderwetter erfreuten uns die vielen schönen, weiten Aussichten. Pausen machten wir auch mit schönen Aussichten. Herbstzeitlose wuchsen am Wegesrand. Schlehensträucher erleichterten wir in gemeinsamen Sammelaktionen um 1,6 kg Früchte. Kurz vor dem Ziel war noch ein Matronenheiligtum als Highlight. Der Weg hat allen sehr gut gefallen.
Länge: 17
km Teilnehmer: 5 Wanderleitung: Andreas K-M

25. August 2018 Siebengebirges NAE078
Die über 1.000 Höhenmeter (Wanderfründe-Rekord; es gab auch Abkürzungsmöglichkeiten) (und drohende einzelne Regentropfen) haben wohl dafür gesorgt, dass niemand außer dem Wanderführer kam. So hatten wir als Premiere die 1. Wanderung ohne Frauen (9 Jahre nachdem es zum 1. Mal eine Wanderung ohne Männer gab) und damit natürlich auch den Rekord „größtes Verhältnis von Männern zu Frauen“ verbessert. (Früher kam ganz selten auch schon mal keiner, aber dann wanderten die Wanderführer auch nicht alleine.)
Ich ging die gesamte Tour, natürlich inkl. aller Abstecher zu den Aussichten. Sie hat mir sehr gut gefallen. Durch frühere Wanderungen kannte ich schon einige Stellen, aber besonders das wunderschöne Tretschbachtal war eine neue Entdeckung für mich. Am Ölberg nahm ich (abweichend von der Route) den Aufstieg über die interessante, felsige Südwand. Die Anstrengungen wurden mit vielen wunderschönen Aussichten belohnt.
Länge: 21
km Teilnehmer: 1 Wanderleitung: Andreas K-M

11. August 2018 Rockeskyll NAE129
Schon vor dem Start der Wanderung wurde 2 neue Rekorde aufgestellt: „meisten Anrufe vor der Wanderung, ob Ort und Zeit richtig sind (absolut): 2“ und „meisten Anrufe vor der Wanderung, ob Ort und Zeit richtig sind (prozentual; außer Wanderführer): 100%“. Wie geplant starteten wir dann am vereinbarten Ort zur vereinbarten Zeit mit einer Kleingruppe. Es gab den ganzen Tag ideales Wanderwetter mit bis zu 23 Grad und vielen Schönwetterwolken am sonst blauen Himmel. Schon kurz nach dem Start hatten wir einen herrlichen Blick auf die Kasselburg. Der Weg zwischen Maisfeldern sah im Sonnenschein auch sehr schön aus. Bald kamen wir in einen Wald und kurz hintereinander zu 3 verschiedenartigen Steinbrüchen. Mit einer schönen Aussicht machten wir die 1. Pause. Mehrere Schlehenbüsche ließen wir ungepflückt, aber für die Zukunft mit schleheninteressierteren Wanderern kann man sich die Tour merken. Ein wunderschöner Pfad brachte uns vorbei an 2 aus dem Fels gehauene Mühlsteine, die aber nicht abtransportiert wurden, und weiter vorbei an vielen kleinen Felsen zu einer Hütte mit herrlicher Aussicht in der Nähe des Marienheiligtum auf dem Mühlenberg (nach einer gefährlichen Bootsfahrt errichtet). Nach einer Pause ging es zu 3 verwunschenen Höhlen „Boroussia-Grotte“, „Schwedenfeste“ und „St. Martinshöhle“. Es folgten weitere Steinbrüche mit unterschiedlichen Formen. Nachdem wir ein Tal durchquert hatten, ging es auf der anderen Talseite erst gemütlich und dann steil hoch zur riesigen „Befreiungsbuche“ (so benannt nach dem Sieg über Napoleon und dessen Vertreibung aus Deutschland 1813). Zu ihrem Fuße machten wir eine weitere Pause. Auf einem herrlichen Pfad ging es wieder runter und dann gemütlich zurück zum Start. Für die Einkehr fuhren wir per Autos und Rad nach Hillesheim, wo wir leckeren Kuchen genossen.
Länge: 18,5
km Teilnehmer: 3 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Sherlock in Hillesheim

 

5. August 2018 Kirchsahr NAE130
Länge: 18
km Teilnehmer: 8 Wanderleitung: Brigitte A Einkehr: Zum Sahrtal

 

4. August 2018 Kanutour auf der Ruhr von Hattingen nach Essen-Kupferdreh
Die Materialausgabe und die Einweisung dauerten dieses Mal etwas länger, da viele Boote zur gleichen Zeit wie wir starteten. Auch andere Verleiher waren mit vielen Boote bei der Einstiegsstelle. Auf dem Wasser waren wir dann aber fast die ersten und es gab weder auf dem Wasser noch an den Bootsrutschen Stau. Nach kurzem Einpaddeln kam direkt die 1. Bootsrutsche, die alle sehr souverän genommen haben. Auch wenn es wegen monatelanger Trockenheit auf den meisten Flüssen sehr wenig Wasser gab, hatten wir immer genug Wasser und in den Bootsrutschen gab es ordentliche Wasserschwälle, die unsere Boote fluteten. So waren wir danach immer mit Wasserschöpfen beschäftigt. Bis auf Häuser bei Essen-Steele sahen wir auf der ganzen Strecke fast nur Bäume und grüne Hügel. Es ist eine landschaftlich sehr schöne Strecke. Wir sahen schwarz-weiße Enten, Kühe, die in der Ruhr tranken, viele Nilgänse, Seerosen, Schwäne, … Nach einigen Kilometern genoss der erste Wanderfründ es hinter den Booten in dem schönen und warmen Wasser zu schwimmen. Nach der 2. Bootsrutsche machten wir eine Pause an Land. Einige Wanderfründe nutzten die Pause auch um sich schwimmend im Wasser zu erfrischen. Am Ende der 3. Bootsrutsche (der steilsten) kam es fast zur Kenterung eines Boots, das mit gebremsten Schwung in eine Spundwand fuhr. Bei Essen-Steele machten wir unsere 2. Landpause und gingen in einen Biergarten, wo wir im Schatten kühle Getränke und / oder Eis genossen. Es war mit etwa 33 Grad und durchgehendem Sonnenschein ziemlich warm, aber durch etwas Wind und Abkühlung mit Ruhrwasser ließ es sich gut aushalten. Auch die 4. Bootsrutsche war befahrbar und alle meisterten sie problemlos. Dann zog sich der Weg noch etwas bis wir alle ohne Stress am Ziel in Essen-Kupferdreh ankamen. Nachdem die Boote an Land waren gingen alle ins Wasser und schwammen in der Ruhr. (Wanderfründe-Rekord)
Ein neuer Gummientenrekord wurde mit 9 Enten, die sich alle auf einem Boot befanden, nicht aufgestellt. Aber diese Enten waren froh mal (wieder) eine so schöne Strecke gesehen zu haben.
Umgezogen gingen wir zur S-Bahn-Haltestelle in Essen-Kupferdreh und fuhren mit Umsteigen in Essen-Steele in 25 Minuten (immer wieder mit Blicken auf die Strecke, die wir gepaddelt sind) zurück nach Hattingen, wo wir unsere Autos geparkt hatten. Direkt am Bahnhof kehrten wir auf der Sonnenterrasse ein und genossen das leckere Essen nach dem herrlichen Tag, so dass es nach 21:00 wurde bis wir uns auf dem Heimweg machten.
Länge: 20
km Teilnehmer: 10 Kanuleitung: Andreas K-M Einkehr: Fabriccia Hattingen

 

29. Juli 2018 Odenthal Mühlenroute
Länge: 21
km Teilnehmer: 12 Wanderleitung: Thomas M + Michael O Einkehr: Herzogenhof in Odenthal

 

22. Juli 2018 Ingersau
Länge: 18
km Teilnehmer: 10 Wanderleitung: Peter R Einkehr: Pfannkuchenhaus in Ingersau

 

14. Juli 2018 Siegsteigetappe 8 von Au nach Schladern
Trotz der hohen Temperaturen und der vielen Höhenmetern kamen einige Wanderfründe nach Au. Nach einem kurzen flachen Stück mit Unterquerung von 2 Brücken und einem ersten Siegblick, kamen gleich die 1. Steigung und die 1. Aussicht (auf den Bahnhof Au, wo wir gestartet waren). In diesem Sinne ging es mehr oder weniger bis Ende weiter. Die Etappe enthält viele schöne Pfade und verläuft oft im Wald, was bei der Hitze angenehm war. Aber sie bietet auch immer wieder schöne Aussichten. Zum Beispiel von dem Berg „Alter Stuhl“, wo wir eine Pause einlegten. Eine Passage verlief schon fast etwas alpin auf einem Grat, auf dem wir zum Rosbach abstiegen. Einem idyllischen Seitenbach folgten wir dann bis zum Ort Langenberg. Wegen der Hitze wurden zumindest dem Wanderleiter die Getränkevorräte etwas knapp, so dass der Angelteich beim Ort Rosbach sehr gut gelegen kam. Hier fanden alle Sitzmöglichkeiten im Schatten und kühle preiswerte Getränke. Mit neuem Schwung ging es zu einem weiteren Auf- und Abstieg, so dass insgesamt alle auf die versprochenen Höhenmeter kamen. Auf dem letzten Stück folgte noch die Burg Windeck als Highlight. Hier gab es herrliche Aussichten und nach etwas Pause hatten wir Luft zum Singen. Nach dem Abstieg ging es auf einem asphaltierten Weg nach Schladern. Die meisten wollte bei Elmore’s einkehren. Wegen eines Konzert (die schlechte Stimme konnte man draußen hören) wurde Eintritt verlangt, so dass wir uns in den Schatten neben einen Kiosk setzen.
Länge: 18
km Teilnehmer: 12 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Angelteich und Kiosk bei „Elmore‘s“ in Schladern

 

24. Juni 2018 Jubiläumswanderung zum 15-jährigen Wanderfründebestehen in Herrenstrunden
Schon vor der Wanderung gab es 2 neue Rekorde: die längste Einladung (mit Statistik, Rekorden, Premieren und Sprüchen) und die am längsten im Voraus angekündigte Wanderung.
Alle 5 Jahre kehren wir zu Jubiläumswanderungen nach Herrenstrunden zurück, auch wenn schon längst keiner mehr dabei ist, der bei der 1. Wanderung dabei war. Bisher gab es immer andere Wege. Diesmal ging es bei einem Wechsel zwischen Asphalt, breiten Wegen und einigen schöne schmalen Pfaden erst durch einen Hohlweg auf einen Hügelrücken. Nach einem Blick auf Köln (u.a. Dom und Fernsehturm) und einem idyllischen Abstieg kamen wir in einen geologischen Aufschluss, in dem Bogenschützen trainierten. Nach Betätigung der Hupe konnten wir gefahrlos den Schießplatz betreten. Die Bogenschützen waren sehr offen und erklärten uns ihre Kunst und führten sie vor. Nach einem kurzen Straßenstück waren wir fast im Urwald. Vor langer Zeit gab es hier eine Lagune und ein Riff, was mit Tafeln erklärt wurde. Sogar Orchideen wuchsen hier. Diese sehr interessante Passage verließen wir über einen kleinen Steilhang. Nach einem kurzen Aufstieg kamen wir zu 2 Bänken, die wir vorher schon passiert hatten und machten hier nun Pause und sangen. Nach weiteren wechselhaften Passagen kamen wir zum Bach Strunde und dem Wall um eine ehemalige Pulvermühle. Es folgte ein fast zugewachsener Pfad und die nächste Pause bei einer Hütte mit Aussicht auf weite Felder. Nach kleinen Ortsdurchquerungen kamen wir zu Kirschbäumen, die viele Wanderfründe erfreuten. Einen tiefeingeschnittenen Bach überquerten wir mehrfach, zuletzt auf großen Steinen, was bei der Vorwanderung noch eine etwas größere Abenteuereinlage war. Nach weiteren Wald- und Wiesen-Passagen kamen wir zum letzten optionalen Höhepunkt, der Zwergenhöhle, die mittels eines schönen steilen Pfades erreicht werden konnte. Ein paar Wanderfründe trauten sich sogar in die Höhle. Bald danach waren wir wieder am Startpunkt. Die meisten blieben dann noch zum 1. gemeinsamen Picknick der Wanderfründegeschichte, bei der zum 1. Mal mit Gitarrenbegleitung gesungen wurde.
Länge: 15
km Teilnehmer: 19 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: gemeinsames Picknick an der Quelle der Strunde

 

17. Juni 2018 Wildenburg Krekeler Heide
Länge: 14 km Teilnehmer: 19 Wanderleitung: Heide S. und Peter F. Einkehr: Burgschänke Wildenburg

20. Mai 2018 Eicks mit Gummientenrennen
Damit wir die Gummientenrennen durchführen konnte, wurde die gleiche Strecke wie in den 2 Vorjahren gewählt, da sich immer noch kein anderer Bach als brauchbare Rennstrecke erwiesen hat.
Da wir diesmal etwas später im Jahr die Strecke gingen, führte der erste Teil durch etwas „Dschungel“ auf einem schönen Pfad und dann später durch hohe Gräser. Neben der Sprintrennstrecke waren die Brennnesseln diesmal so hoch, dass man kaum ans Ufer kam. Aufgrund der vielen Buchten gab es mehrere Führungswechsel, ehe die Ente „Rosi“ aus dem Gestüt „Claudia“ als erste die Ziellinie überquerte. Die nächsten Enten folgten relativ schnell, aber viele musste mit Stöcken spürbar angetrieben werden, um ins Ziel zu kommen und als alle Enten wieder eingefangen schienen, gab es noch eine Vermisste, die schließlich kurz nach dem Start unter einem Stein gefunden wurde, wo sie sich entspannte. 1,5 km später folgte das Mittelstreckenrennen. Bis zur Mitte der Strecke sah die Ente „Cocolores“ aus dem Gestüt „Anke“ wie die sichere Siegerin aus. Sie war schon auf der Sprintsprecke zweite geworden. Das war dann doch zu anstrengend, so dass sie eine der wenigen Buchten auf der fast geraden Strecke wählte, um sich auszuruhen. So kam „Erpel von Erftau“ (ein entfernter Verwandter des „Entchen von Tharau“) aus dem Gestüt „Andreas“ in Ziel. Die weiteren Enten folgten fast im Sekundentakt, so dass der Einfänger reichlich Stress hatte. Wir üblich gab es für die Besitzer der ersten 3 Enten in beiden Rennen Preise und für die Sieger Siegerurkunden.
Im Ort Schwerfen machten wir die erste längere Pause und ein paar Wanderfründe nutzten die Wackeltiere (u.a. eine Ente) für ihr kindliches Gemüt. Weiter ging es an der Burg Irnich vorbei, zwischen Feldern entlang, durch ein Kerbtal, zur Matthias-Säule, wo wir 3 Lieder sangen. Die nächste Pause folgte nach Durchquerung von Floisdorf an der Hubertuskappelle. Entlang von Wald und Feld mit mehreren Aussichten kamen wir wieder in die Nähe von Eicks. Da sich in der Ferne Gewitter ankündigten, nahmen alle, die noch nicht vorher abgekürzt hatten, eine Abkürzung auf 16 statt geplant 18 km. In Eicke kehrten wir nett ein. Auf dem Weg zum Auto wurden einige, die den Regen nicht bei der Einkehr vorbei ziehen ließen, dann doch noch etwas bis ordentlich nass.
Länge: 16
km Teilnehmer: 23 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Zehntscheune

 

6. Mai 2018 Kermeter
Die Wanderung fand bei sehr schönem Wetter statt. Die Sonne hat stark geschienen, aber da es meistens durch Buchenwald ging, waren die Sonnenstrahlen gut zu ertragen. Von den anfänglichen 11 Teilnehmer verließen 2 Wanderfründe wegen Knieproblemen nach etwa einer Stunde die Gruppe. Dank ihrer Ortskenntnis kamen sie sicher gut zurück zum Parkplatz. Die Fahrt mit dem Rurseeschift musste wegen eines medizinischen Notfalls an Bord leider ausfallen. Spontan wurde die alternative Route genommen. Auf den Fotos sieht man die vielen schönen Ausblicke auf den Rursee.
Länge: 18
km Teilnehmer: 11 Wanderleitung: Klaus N

 

1. Mai 2018 EifelBahnSteig Oberbettingen – Gerolstein
Nach einigen warmen Tagen war es heute recht kühl, aber zum Wandern gut genug und trocken blieb es auch. Obwohl wir zügig gingen, war das Wandertempo wegen der vielen Highlights, Aussichten und Baumbearbeitungen insgesamt nicht so hoch. Nach dem ersten kleinen Anstieg sahen wir 3 Alpakas, die sogar rannten und sprangen. Im Lühwald-Vulkan machten wir die 1. kurze Pause. Nach einem Waldstück und einem Balkonweg kam die erste Hütte. Da aber die Sonne etwas schien, gingen wir nicht rein, sondern machten an einem Rastplatz vor der Hütte Pause und sangen zum Abschluss der Pause 2 Lieder. Nach den Mühlensteinhöhlen kamen wir zur grandiosen Aussicht auf dem „Rother Kopf“. Leider war es dort so windig, dass selbst das Waldsofa uns nicht lange halten konnte. An der Lavagrube Kasselburger Hahn machten wir die nächste Pause. Dort steht sogar ein Hängewaldsofa (leider nur für eine Person). Nach Ausblick auf die Kasselburg machten wir einen Abstecher zum ehemaligen Judenfriedhof. Auf 2 Waldsofas machten wir die nächste kurze Pause. Dann war die Gruppe so eingeschlafen, dass der Wanderführer sie jede kleinste Erhebung fast hochschieben musste, weil er leichtsinnigerweise einmal „dies ist eine der letzten Steigungen (Plural)“ gesagt hatte ;-) Dennoch schafften wir es zur Aussicht auf das Trockenmaar Papenkaule, zur Buchenlochhöhle, zur Aussicht nach Nordwesten und zur Munteley, wo man einen herrlichen Ausblick nach Süden u.a. auf Gerolstein hat. Die ersten Orchideen des Jahres haben wir zwischendurch gesehen. Dann folgte noch ein Abstieg unterhalb der Gerolsteiner Dolomiten in den Ort Gerolstein. Eine Dampflok fuhr dort hin und her. 4 Wanderfründe kehrten noch ein, um hauptsächlich Pizza zu essen.
Länge: 21,5
km Teilnehmer: 7 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Mamma Maria (Gerolstein)

 

29. April 2018 Heimersheim
Länge: 16
km Teilnehmer: 17 Wanderleitung: Volker L Einkehr: Weingut Schäfer (Ehlingen)

 

21. April 2018 Obermaubach nach Nideggen-Brück
Am Samstag, den 21. April brachen 8 Wanderfründe bei idealem Wanderwetter am Staudamm der Talsperre Obermaubach auf in Richtung Nideggen. Nach knapp hundert Meter zum Einlaufen entlang des Seeufers, ging es über den ersten steilen Pfad hinauf zur Waldkapelle, wo die erste kurze Rast mit Blick über den See und das Rurtal eingelegt wurde.
Nach ein paar Kilometern bergab auf dem Panoramaweg ging es weiter auf einem engen Pfad, der bald wieder steil anstieg und sich zwischen immer zahlreicher werdenden Felsen hinaufschlängelte.
Die Durchquerung des Felsentores "Hindenburgtor" (siehe Gruppenfoto) war ursprünglich nicht geplant und wurde als kleine spontan Schleife mit in den Weg aufgenommen, nachdem wir an einer Abzweigung zu früh den Pfad gewechselt hatten. Auf einer Aussichtsplattform auf der Felsgruppe oberhalb legten wir eine weitere Rast ein.
Von hier aus ging es oberhalb der Felsen weiter in Richtung Nideggen. Das schöne Frühlingswetter erlaubte immer wieder eine tolle Aussicht von vielen Stellen aus, dementsprechend schnell schritt die Zeit weiter voran, ohne dass wir dem Etappenziel Nideggen spürbar näher kamen.
Den Ort durchquerten wir dann mit kurzem Zwischenstopp an einer Eisdiele um uns mit dem Eis in der Hand dann im Hof der Burg zu einer weiteren Rast niederzulassen -hier fanden gerade Hochzeitsfeierlichkeiten statt (das Outfit der Gäste ergänzten wir dabei hervorragend, es bestand aber Möglichkeit zum Shoppen in den Boutiquen der nahen Ortschaft ;)
Anschließend ging es in einer Schleife unterhalb der Burg weiter entlang der Felsen, auf denen zum Teil geklettert wurde, weiter bis zum südlichsten Aussichtspunkt der Runde "Eifelblick" und dann zum Endpunkt (Pizzeria) in Brück.
(Nominierung für einen Rekord wäre evtl. die Kategorie "Schwärzeste Unterseite einer Pizza" - das Objekt wurde allerdings umgehend gegen eine einwandfreie Pizza ausgetauscht, von daher existieren keine Beweisfotos ;-) )
Länge: 13
km Teilnehmer: 8 Wanderleitung: Thomas D und Petra B Einkehr: Pizzeria Miracoli in Brück

14. und 15. April 2018 Wanderwochenende Rheinsteig: Filsen – Kestert – St. Goarshausen
Das Wanderwochenende war schon lange im Voraus geplant, so dass das beste Wetter (nicht zu warm, trocken und meist sonnig) etwas Zufall war, aber wir hatten es auch einige Tage vorher so gebucht ;-)

14. April 2018 Rheinsteig: Filsen – Kestert
Von Kestert fuhren wir per Zug nach Filsen. Nach einem kurzen Weg durch Filsen, u.a. durch das Alte Tor waren wir auf einem etwa 4 km langen wunderschönen Pfad, der meist entlang von blühenden Obstbäumen auf der linken Seite und dem Rhein auf der Seite führte. Schon bald zogen bei einer Bank fast alle ihre Jacken aus und zippten die Hosenbeine ab. Es gab viele schöne Ausblicke, z.B. von der Filsener Ley auf den Rhein und die gegenüberliegende Stadt Boppard, die wir bei einem Wanderwochenende im Jahr 2014 besucht hatten. Beim Aussichtspunkt Rosenlay machten wir die erste längere Pause. Auf danach ging es oft auf schönen Pfaden weiter. U.a. über eine lange Treppe ging runter in ein Tal und auf der anderen Seite hoch zu den 2 Burgen „feindliche Brüder“, die Burgen Sterrenberg und Liebenstein. Auf der weißen Burg Sterrenberg gingen einige hoch in den Turm, auf dessen Dach man nicht kam. Im Trauzimmer wurde von uns eine Eheschließung simuliert, aber nur der Mann sagte „ja“ (angeblich auf die Frage, ob er fotografiert werden dürfte; in einer solchen Situation sollte man sich das Wort aber gut überlegen). Die Frau konnte sich nicht direkt entscheiden, so dass wir unverrichteter Dinge weitergingen. Eine andere Frau ging zum/ins Frauenhaus, aber kurze Zeit später waren wir alle wieder in der Burg Liebenstein wiedervereinigt. Dort tranken etwas und einige aßen Kuchen mit Blick auf den Rhein. Wir lasen 2 verschiedene Geschichten zu dem Namen „feindliche Brüder“: in einer ging es hauptsächlich um Liebe (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Feindliche_Br%C3%BCder ) und in der anderen um Erbe, dabei kam es zu einem tragischen Tod, weil ein Bruder den anderen per Pfeil wecken wollte und diese gerade dann das Fenster öffnete. In einem Gehege im Wald sahen wir keine Burenziegen oder Exmoor-Ponys, dafür aber Schafe (u.a. 2 ganz kleine) vor dem Ort Lykershausen. Auf dem Felsen „Hindenburghöhe“ machten wir unsere letzte Pause des Tages und sangen einige Lieder. Dann ging es runter zu unserem Tagesziel, der Stadt Kestert. Eine Wanderfründin fuhr von dort nach Hause. Die übrigen trafen sich nach über einer Stunde, in der sie ihre Zimmer bezogen und geduscht hatten, zum Essen wieder. Wir mussten etwas auf das Essen warten, aber dann hat es allen geschmeckt. Einige setzten sich sogar noch spät vor das Restaurant. 2 Wanderfründe verabschiedeten sich, weil sie morgen etwas anderes vorhatten.
Länge: 16
km Teilnehmer: 12 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Restaurant Schlaadt

15. April 2018 Rheinsteig: Kestert – St. Goarshausen
In der Nacht hatte es geregnet und am Morgen lag Nebel über dem Rheintal, aber zum Start kam die Sonne raus und da es gleich ordentlich hochging, zogen fast alle direkt ihre Jacken aus. Recht bald kamen wir zu Pulsbachklamm, die vom Original-Rheinsteig ausgelassen wird, aber immerhin auf der Internetseite des Rheinsteigs als lohnenswerter Abstecher angepriesen wird. Wir hatten Glück, dass ein Wanderfründ auf die Klamm verzichtete und wir unsere Rucksäcke bei ihm lassen konnten, während wir die sehr schöne Klamm bis zum Rhein ab- und wieder aufstiegen. Unterwegs gab es eine Erzählung über die Zeit als die Schweden einfielen und eine Frau das Versteck der Einwohner verriet. Außerdem sahen die meisten zum 1. Mal in ihrem Leben 2 schwarz-gelbe Salamander. Besonders beim Aufstieg sahen wir viele kleine Wasserfälle. Über ein sehr schönes felsiges Wegstück kamen wir zu einem Aussichtspunkt, auf dem wir eine Rast machten. Danach wurde vor einem Felsabgang gewarnt. Die meisten gingen trotzdem weiter und es war lächerlich, dass wegen ein paar Steinbrocken auf dem Weg gewarnt wurde. 2 Wanderfründinnen stiegen ab zum Rhein und kamen später wieder mit den anderen zusammen. Vom Wellmicher Bachtal ging es hoch zur Burg „Maus“, die wir schon vorher aus unterschiedlichen Höhen gesehen hatten. Für die nächste Pause teilten wir uns auf mehrere Bänke auf und ein Teil sang mit einer Französin und ihrer deutschen Freundin einige Lieder. Über eine schöne Hochebene und einem Hangweg mit schönen Aussichten (u.a. auf die Burg Katz und die Loreley (zu beiden kommen wir auf der nächsten Rheinsteig-Etappe) und die Burg Rheinfels in St. Goar) kamen wir zum Rabenacksteig, den 5 Wanderfründen durchkletterten. Das war etwas anstrengend, aber sehr schön und wurde mit einer weiteren herrlichen Aussicht belohnt. Die anderen 4 Wanderfründe wählten den direkteren Weg und machten eine weitere Pause. Im Zielort St. Goarshausen trafen wir uns alle wieder und kehrten in einem Café ein. Obwohl wir nur 30 Minuten Zeit hatten bevor die meisten für den nächsten Zug wieder aufbrechen wollten, bekamen alle in der Zeit etwas zu trinken und Kuchen, Eis oder Flammkuchen und konnten zahlen. Per Zug fuhren wir nach Kestert und dann mit den Autos nach Hause.
Bisher fand ich alle Rheinsteig-Etappen sehr schön, aber diese 2 waren wohl die schönsten :-)
Länge: 16
km Teilnehmer: 9 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Loreley

 

8. April 2018 Siebengebirge ab Margarethenhöhe
Länge: 16
km Teilnehmer: 22 Wanderleitung: Klaus N

1. April 2018 EifelBahnSteig Blankenheim(Wald) - Nettersheim
Wir waren 900% mehr als der Wanderführer am Morgen als der Regen auf das Dachfenster fiel dachte. Gleich zu Beginn zeigte sich die Sonne. Sie zeigte sich im weiteren Verlauf nicht mehr so oft, aber dafür fiel fast kein Regen. Direkt nach dem Start waren wir auf einem sehr schönen Pfad. Im späteren Verlauf ging es meist über Pfade oder breite Wege, neben denen aber fast immer schöne Bäche verliefen. Nach 4 km machten wir in der 1. Hütte Pause. Sie bot uns etwas Wärme, so dass wir 3 Lieder sangen. Obwohl es regnete gingen wir nach Gruppenfotos (so seltener Regen will fotografiert werden ;-) ) weiter, da niemand einen Schlafsack zum Übernachten dabei hatte. Auch die 2. Pause machten wir in einer Hütte, die etwas zugiger war. Vor der Heimfahrt kehrten alle in die Taverne in Nettersheim ein, wo es Waffeln, Kaffee, Apfelpunsch, … gab.
Länge: 14
km Teilnehmer: 10 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Taverne in Nettersheim

 

25. März 2018 EifelBahnSteig Urft - Kall
Der Sonnenschein hatte auch die optimistischste Vorhersage getoppt und schien ununterbrochen. Schon nach 2,5 km, den ersten 2 Anstiegen, der ersten Bachüberquerung und dem etwas verstellten Blick auf das Kloster Steinfeld machten wir die 1. Pause in der Sonne. Es folgten u.a. mehrere schöne Bäche, herrliche Ausblicke, schöne Pfade, aber auch ein paar Auf- und Abstiege. Am Wegesrand sahen wir Schafe, Alpakas und Hochlandrinder. Auch für die weiteren Pausen fanden wir sonnige Plätze. So hat uns die Tour auch ohne blühenden Ginster und ohne reife Heidelbeeren, Brombeeren und Kirschen (die wir alle bei der letzten Begehung der Etappe gepflückt hatten) sehr gut gefallen. Da es zumindest in der Sonne schon recht warm war, trug ein Wanderfründ nur ein T-Shirt und wir ließen uns so viel Zeit bei den Pausen, dass wir bei zwei Pausen sangen. Und die ersten Schmetterlinge des Jahres sahen wir auch noch. Zum Schluss kehrten die meisten in dem Eiscafé ein, wo wir gut bedient wurden und es allen schmeckte.
Länge: 18
km Teilnehmer: 13 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Eiscafé Cortina in Kall

 

18. März 2018 EifelBahnSteig Urft - Nettersheim
Die weiß gepuderte Landschaft sah auch ohne Sonnenschein sehr schön aus. Besonders haben uns der Eifelblick auf Steinfeld und die Fuchslochhöhle gefallen, aber es gab sonst viele sehr schöne Stellen: der grüne Pütz, Bäche, die teilweise gefroren waren, die Görresburg, ein zugefrorener See, schöne Pfade, ...
Da der Boden gefroren war, war alles gut begehbar. Ansonsten wären wohl einige Stellen etwas matschig. Den Abstecher nach Steinfeld haben wir ausgelassen.
Für Bärlauch war es noch deutlich zu früh.
Im Café erzählte uns die Chefin (nachdem wir leckeren Kuchen gegessen hatten), wie die Teufelsfiguren in das Kirchenfenster kamen, nämlich durch den ehemaligen Pastor, der so die Seelen überwachen wollte ;-) Als sich dann herausstellte, dass der Pastor den gleichen Nachnamen wie ein Mitwanderer hatte und zudem eine gewisse Ähnlichkeit bestehe, wurde fast noch ein Stammbaum erstellt.
Bei der Wanderung haben wir den Rekord „späteste Wanderung vor dem Sommer durch Schnee“ um einen Tag verbessert :-)
Länge: 20
km Teilnehmer: 6 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Milz in Marmagen

 

25. Februar 2018 Niederheckenbach
Bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur etwas unter null gingen wir ab Niederheckenbach die Tour Nr. 12 der Gruppe NaturAktivErleben. Gleich nach dem Start ging es kontinuierlich bergauf, vorbei an einigen interessanten Felsen. Bald folgte ein steiler Aufstieg über ein verharrschtes Schneefeld. Mit einem kleinen Abstecher konnte man dann einen herrlichen Rundumblick genießen. Im Ort Fronrath machten wir nach einem Abstieg etwas windgeschützt eine Pause. Weiter ging es relativ eben auf Wald- und Wiesenwegen zum Teil mit weiteren Schneestücken und schönen Aussichten. Bei einer sonnigen Bank mit Windschatten machten wir die zweite Pause und Gruppenfotos. Zum Schluss ging es dann nur bergab bis wir wieder am Startpunkt waren.
Länge: 15
km Teilnehmer: 21 Wanderleitung: Andreas K-M

 

28. Januar 2018 Kreuzberg
Länge: 17
km Teilnehmer: 15 Wanderleitung: Fahimeh F + Marie N Einkehr: Wurstkessel

 

14. Januar 2018 VorEifelBahnSteig 5 Erftstadt-Liblar nach Brühl-Kierberg
Die Sonne ließ sich leider nicht so oft wie vorhergesagt blicken, aber besonders die Pfade an mehreren Seen, waren auch so schön. Trotzdem waren wir mit 43 Wanderfründen nur eine Person weniger als beim Teilnehmerrekord. Nach dem Liblarer See kamen wir zu den 2 Karauschenweihern. Beim zweiten machten wir eine Pause auf den vielen Bänken, die per Stegen auf Plattformen über dem See erreichbar waren. Nach dem Franziskussee folgte ein kleiner Auf- und Abstieg zu dem Schluchtsee und Heider Bergsee. Nach einem Stück am Heider Bergsee entlang kehrten wir im Strandhaus ein. Leider war die Bedienung so langsam, dass in 1,5 Stunden einige gar nichts bekamen. Es folgte noch der Gruhlsee bevor wir das Ziel, den Bahnhof in Brühl-Kierberg erreichten.
Länge: 13
km Teilnehmer: 43 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Strandhaus (nie wieder)

 

7. Januar 2018 Hoffnungsthal
Länge: 17
km Teilnehmer: 15 Wanderleitung: Fahimeh F

 

2017

 

 17. Dezember 2017 Rheinbach Wichtelwanderung
Die Wanderung vor dem Wichteln startete in Rheinbach am Hexenturm. Nach einem kurzen Asphaltstück ging es schon über Pfade an einem Bach entlang. Die 250 Höhenmeter zum höchsten Punkt bei Todenfeld verteilten sich ganz gemütlich. Bei einer Hütte machten wir die 1. Pause. In den höchsten Lagen gab es noch wenig Altschnee. Nach einem kurzen Abstecher sahen wir den „grünen Stein“, den wenige Wagemutige bestiegen ;-) Eine kurze Querfeldeinpassage durch lichten Buchenwald brachte uns ins Tal mit vielen Weihern und einem oft mäanderenden Bach. Die Wanderung verbesserte den Rekord „matschigste Wanderung“, bekam aber schließlich doch einige Komplimente wegen ihrer Schönheit. Vor einer Kapelle sangen wir 5 kurze Weihnachtslieder bevor wir zurück zum Start kamen. Alle, die sich angemeldet hatten, fanden Platz im Café, wo wir einen eigenen Raum hatten, in dem wir nach dem Kuchenverzehr schrottwichtelten. Neben altbekannten Schätzen gab es auch neue Stehrümkes, Bücher, … die würfelgestützt wild getauscht wurden und für viel Spaß sorgten. Besonders beliebt war u.a. ein kleiner Schneemann, der in unterschiedlichen Farben leuchten kann. Heide hat mit dem Schneemann ihre Kamera vollgeknipst ;-) Ein Säckchen mit etwa 10 Weizenkörnern (zur homöopathischen Behandlung von Rückenschmerzen) war aufgrund seiner geringen Größe begehrt. Ein würdiger Abschluss des Wanderfründe-Wanderjahres. Leider war Barbara, die die Wanderung mitorganisiert hat, wie ein paar andere Wanderfründe krank.
Länge: 15
km Teilnehmer: 21 Wanderleitung: Barbara B + Marita F Einkehr: Café Schlich

 

2. Dezember 2017 Derkum - Weilerswist
Die Sonne ließ sich entgegen der Wettervorhersage leider nicht sehen, sondern es herrschte Hochnebel. Gefroren war der Boden auch nicht, so dass die Gegend nicht so winterlich aussah. Das hat uns aber nicht die Stimmung verdorben. Lange ging es an der Erft entlang. Auf dem „Deich“ (dient wohl bei Hochwasser zum Wasserrückhalten) machten wir Pause. Später kamen wir an der Wasserburg in Klein-Vernich vorbei, sahen einen weihnachtlich geschmückten Vorgarten, ein Maultier (oder doch ein Pferd oder Muli), überquerten einen Straße mit Leitplanken und kamen zum Bahnhof in Weilerswist, wo wir gut einkehrten.
Länge: 13
km Teilnehmer: 6 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Bob’s am Bf Weilerswist

31. Oktober 2017 Altenahr
Direkt nach dem Start ging es lange recht steil hoch. Teilweise ging es über breite Waldwege, aber dann wie auch später meist über schöne Pfade auf herbstlichem Laub. Der Boden war immer trocken. Bei der 1. Aussicht an einer Hütte am Horn mit sehr schöner Aussicht und 2/3 des ersten Aufstiegs machten wir eine erste Pause. Nach etwas Abstieg, weiterem Anstieg und erneutem Abstieg kamen wir zur Hütte am Schrock, wo wir wieder eine sehr schöne Aussicht hatten. Danach ging es weiter runter zum Teufelsley. Die letzten alpinen Meter auf den Felsen mit Gipfelkreuz und herrlicher Aussicht machten leider nur 4 Wanderfründe. Weiter auf Pfaden ging es runter zur Ahr. Da eine Brücke gesperrt ist, mussten wir eine Abkürzung durch einen Straßentunnel nehmen. Nun folgten mehrere Auf- und Abstiege und weitere Aussichtspunkte auf Altenahr und durch das Teufelsloch nach Osten. Auch wenn wir nur etwa 10 km gingen, war es doch recht anstrengend, da die Steigungen erheblich waren. Mit dem Wetter hatten wir Glück, da es trocken blieb. Dann der Anstrengungen war es uns auch bei etwa 11 Grad warm genug. Zur Einkehr waren wir dann noch 8. Das alternative Café „Blechkiste“ wurde etwas amateurhaft bedient, aber wir hatten dort trotzdem einen schönen Abschluss des Tages.
Länge: 10
km Teilnehmer: 10 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Blechkiste

 21. Oktober 2017 Schloss Ehreshoven - Liederweg
Wir trafen uns am Schloss Ehreshoven. Pünktlich zum Start hörte der Regen auf und es blieb die ganze Wanderung über trocken. Kurz nach dem Beginn querten wir die Agger auf einer schönen Hängebrücke. Danach ging es längere Zeit hoch und wir hatten Ausblick auf den Marialindener „Dom“, der auf einem Bergrücken steht. Der große Hund wollte sich leider weder als Reit- noch als Lastenhund gebrauchen lassen. Auf meist breiten Wegen auf herbstlichem Laub durch den Wald und später auf einer Straße zwischen Waldrand und Felder gelangten wir nach Hohkeppel, wo wir auf den Liederweg trafen. Wir kamen zu 11 der 12 Stationen, an denen jeweils der Refrain von einem Volkslied angeschlagen war. Direkt bei unserer 2. Station (eigentlich die 1. Station des Liederwegs, aber wir kamen bei der 12. Station auf den Weg) mussten wir ein Smartphone verwenden, um die Melodie des „Bergischen Heimatlieds“ zu bekommen. Noch einmal mussten wir später ein Smartphone benutzen, ansonsten kannte mindestens eine Person das Lied. Ein Lied, dessen Melodie uns ohne Smartphone nicht bekannt war, wurde vor der Benutzung eines Smartphones gefilmt. Hoffentlich wird das nicht ins Internet gestellt, sonst fürchte ich eine große Austrittswelle. Die 12. Station lag nicht auf unserem Weg, aber mit Kenntnis der Stationen sangen wir auch das Lied. Der Hohkeppeler Liederweg verläuft auf ein paar schönen Pfaden. Eine Pause machten wir an einem Tretbecken, das niemand nutzen wollte. Das „alte Schloss“ besichtigten nur 2 Wanderfründe. Den anderen war der kleine Abstecher zu beschwerlich. Unterwegs gab es auch noch eine „Marien-Grotte“ und eine „Zwergenhöhle“. Kurz vor unserer Einkehr gingen wir ebenfalls auf einem schönen Pfad. Mit Kuchen gestärkt ging es das letzte Stück runter zu den Autos.
Länge: 14
km Teilnehmer: 10 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Bergische Schweiz

15. Oktober 2017 Steffeln
Den Ort Steffeln mit seiner Kirche, die auf einem Fels gebaut ist, haben wir schnell verlassen und kamen über Feld- und Wiesenwege zum 1. Höhepunkt dem Vulkangarten. Auf einem relativ kleinen Gebiet gab es einige Geländeformen, die von Vulkanen (oder Menschen?) gemacht wurden. Auf einem „Eifelblick“ machten wir die erste Pause. Weiter ging es mit Blicken auf die schöne herbstliche Gegend bei herrlichem Sonnenschein auf offener Fläche. Der nächste Hohepunkt, das Eichholzmaar, kam schon bald und wir machten erneut Pause, weil wir diese herrliche Aussicht etwas länger genießen wollten. Auf einem gewundenen Pfad folgten wir länger einem kleinen Bach. Hunderte Pilze standen am Wegesrand. Reste einer römischen Villa mit Nachbauten und Erklärungen kamen als nächstes. Die Brücke über den Oosbach war vor einiger Zeit abgerissen worden, aber dank 4 großer Trittsteine wurde es kein Abenteuer den kleinen Bach zu überqueren. Eine Traktorausflugsfahrt mit 9 Traktoren sahen wir erst nur aus der Ferne und dann ganz nah. Weitere schöne Aussichten begleiteten uns zur Kapelle nahe dem Ort Auel. Die Kirche in Auel besichtigten nur ein paar Wanderfründe. Da sie sehr sehenswert ist, müssen wir nochmal die Wanderung machen ;-) Ein paar Kilometer später waren wir bei einer Votivkappelle, die auf einem Hügel mit herrlichem Rundumblick liegt. Dort machten wir die letzte Pause, jetzt schon im beginnenden Sonnenuntergang. Dann ging es nur noch ein kurzes Stück runter bis zu den Autos. Die meisten kehrten noch ein, um diesen sommerlichen Herbsttag ausklingen zu lassen.
Länge: 15
km Teilnehmer: 15 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Restaurant Steffelberg

3. Oktober 2017 EifelBahnSteig8 Blankenheim(Wald) nach Schmidtheim
Mit der heutigen Etappe haben wir zwischen Euskirchen und Gerolstein in loser Reihenfolge alle Etappen des EifelBahnSteigs (teilweise mit Kurzfassungen) erwandert, insgesamt 259 km.
Inklusive dem VorEifelBahnSteig (von Andreas kreiert, 81 km) waren wir zu Fuß sogar von Brühl-Kierberg bis Gerolstein gegangen, 340 km.
Vom Bahnhof Blankenheim(Wald) ging es direkt auf einen schönen Pfad mit urigen, vermoosten Bäumen an einer Seite. Der Weg war (wie auch im weiteren Verlauf) stellenweise matschig und manchmal von Wildschweinen zerwühlt. Nach 2 km lag ein Baum quer über Weg, aber es ging recht leicht drunter her. An einer Lichtung sahen wir ein Reh, das von uns weglief (dabei hatten wir noch gar nicht gesungen ;-) ). Auf einer Hochebene hatten wir die ersten Aussichten. Den optionalen Abstecher zur Süntelbuche auf einem schönen Pfad machten fast alle mit. Danach ging es hauptsächlich runter zu einem Bach, den man über Trittsteine oder mit einem großen Schritt und nassen Schuhen überqueren konnte. Auf einem breiten Waldweg kamen wir zu einem Rastplatz, an dem wir auch sangen. Nach Gruppenfotos ging es auf einem herrlichen Pfad hoch zum Düwelsteen und der Düweskall. Nach einem Bachtal ging es etwas hoch zu Wegen zwischen Feldern mit schönen Aussichten. Bei einer Wanderin löste sich die Sohle. Die Reparatur mit Klebeband hielt nicht lange und so kam es zu der Premiere, dass zum ersten Mal mitgeführte Halbschuhe als Ersatz für kaputte Wanderschuhe verwendet wurden. Nach einer sumpfigen Passage machten wir so lange auf Baumstümpfen Pause bis sich eine Wolke vor die Sonne schob. Immer wieder wuchsen viele Pilze am Wegesrand, die wir aber alle stehen ließen. Bis zuletzt war das Wetter etwas wechselhaft. Zu etwa 50% schien die Sonne, was sich ziemlich warm anfühlte. Auch fast 50% war es bedeckt, was bei Wind recht kühl war. Da es aber nur 3 winzige Schauer mit etwas Nieselregen gab, beschwerte sich niemand über das Wetter. Nach dem Ende der Wanderung gingen alle (auch weil der Zug, der stündlich fährt gerade weg war) weitere 700 Meter bis zur Einkehr, wo es Kuchen, aber auch warme Speisen gab. Glücklich über den schönen Wandertag machten sich dann alle auf den Heimweg.
Länge: 19,5
km Teilnehmer: 13 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Alt Schmidtheimer Hof

 

24. September 2017 Schuld, Winnerath
Für die heutige Wanderung hatte ich zwei Touren der Gruppe NaturAktivErleben kombiniert. Von Schuld aus gingen wir sofort auf dem sehr schönen Jägerpfad oberhalb der Ahr und hatten immer wieder schöne Aussichten. Teilweise ging es über Fels und 2 Passagen waren mit Seilen gesichert. Schon nach 2 km machten wir die 1. Rast, weil dort inzwischen der Nebel von der Sonne aufgelöst worden war, wir einen sehr schönen Blick hatten und danach ein langes Waldstück folgte. In dem Wald war der Weg an zwei Stellen nicht so eindeutig, so dass jeweils eine kleine Abenteuer-Einlage mit Steilwand folgte. Als wir aus dem Wald kamen und eigentlich an einer Straße entlang etwas entlanggehen sollten und auf einem Weg zurückgehen sollten, wählten die meisten als weitere Abenteuer-Einlage den Weg über den Steilhang. Dann waren wir lange in einem offenen Gelände mit vielen sehr schönen Aussichten und schon etwas herbstlich gefärbten Bäumen. Bei einer Pause auf einer Wiese in der Sonne wurden wir nach etwa 15 Minuten zum Weitergehen gedrängt, weil auf der Wiese vor uns Wildschweine geschossen werden könnten, die aus einem darunterliegenden Maisfeld getrieben würden, um das Jäger herum postiert waren. Das hatten wir noch nicht erlebt, aber gaben unseren schönen Platz auf. Auf einem Kammweg konnten wir lange nach links ins Ahrtal blicken und nach rechts auf die Hügel südlich der Ahr. „Herrlich“ war ein häufig gehörtes Wort. An einem etwas ältlichen Rastplatz sangen wir. Am Waldrand entlang ging es durch die Sonne nach Winnerath. Weil ein Weg ziemlich struppig aussah, nahmen wir die von NaturAktivErleben vorgesehene Abkürzung. Zum Schluss der Wanderung gingen wir wieder über schöne Pfade und hatten in kurzen Abständen noch 3 herrliche Aussichtspunkte über der Ahr. Im Restaurant Schäfer fanden wir beste Plätze auf der Sonnenterrasse mit Blick auf die Ahr und aßen leckeren Kuchen oder warme Speisen. Es kann gut sein, dass ich die Wanderung wiederholen werde.
Länge: 20
km Teilnehmer: 9 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Restaurant Schäfer

17. September 2017 EifelBahnSteig von Jünkerath nach Dahlem
Nach etwas Asphalt, um den Ort Jünkerath zu verlassen, etwas hohem nassen Gras und einigen matschigen Stellen kamen wir bald in ein schönes leicht ansteigendes Tal mit bequemem Weg. Dort beschien uns erstmals auch die Sonne, die sich im Tagesverlauf immer wieder mit Wolken abwechseln sollte, was zu dem Rekord „am häufigsten Jacke aus- und angezogen“ 14-mal, aufgestellt von Marita führte. Regen bekamen wir nicht ab, auch wenn wir sich abregnende Wolken sahen. Nach einem heftigen Aufstieg sahen wir die ersten Wachholdersträucher und beim Hippelsteinchen machten wir die 1. Pause und Gruppenfotos. Es folgten einige schöne Ausblicke auf die grüne, sanft gewellte Landschaft. Bei der 2. Pause waren wir direkt oberhalb eines Wachholderhangs auf dem Hämerberg und sahen auf 2 weitere Wachholderhänge am Eierberg und dem Kalvarienberg, zu dem wir (ein Reibekuchenfest mit Blasmusik ignorierend (so gut es ging)) durch das schöne Lampertstal gingen. Auf dem Kalvarienberg waren einige Wanderer / Spaziergänger. Ansonsten sahen wir den ganzen Tag fast niemanden. Weiter ging es durch schöne Landschaft. Der Aufstieg Richtung „Vierherrenstein“ war ziemlich zugewachsen und später nicht mehr begehbar, so dass wir umkehrten, eine Abkürzung wählten und somit den „Vierherrenstein“ ausließen. Dass wir so „nur“ auf etwa 25 statt 27 kamen, störte niemanden ;-) Besonders schön empfanden wir den idyllischen „Moorpfad Dahlem“, der neben dem Glaadtbach verläuft. Nach einem letzten Aufstieg und einer letzten Pause mit schöner Aussicht, gingen wir direkt zur Einkehr (nicht Café Harmonie, weil diese schon um 18:00 geschlossen hatten). Wir ließen es uns gut gehen und freuten uns einen sehr schönen Wandertag erlebt zu haben. Nach der Einkehr war es nur ein Katzenwurf bis zum Bahnhof.
Länge: 25
km Teilnehmer: 6 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Haus Schieferstein

 

10. September 2017 Galgenvenn
Länge: 12
km Teilnehmer: 11 Wanderleitung: Marie N + Doris S Einkehr: Galgenvenn

 

27. August 2017 Reindersmeer
13 Wanderfründe und 2 Hunde haben sich am Sonntag über die Grenze zu unseren niederländischen Nachbarn getraut und einen Tag Sommerurlaub in den (Maas-)Dünen verbracht. Mit Sonnenschein den ganzen Tag ging es 16 km durch Heide und Sand und am Wasser entlang. Am Ende erholten wir uns auf der Terrasse des Besucherzentrums mit Blick auf das Reindersmeer. Ein paar von uns hatten dann immer noch nicht genug und waren im Dorf Tienray noch lecker essen und trinken.
Auf der Wanderung gab es einige Besonderheiten:
- Wir haben den See mit einer Zugfähre überquert, die durch eigene Kraft starker Wanderfründe gezogen wurde.
- Fast die Hälfte der Gruppe sind ca. 2 km barfuß durch den Sand gelaufen
- Wir sind recht nah an wilden Rindern vorbeigegangen (die uns friedlich gesonnen waren).
- Wir haben 2 Störche am Weiher gesehen, einige der Gruppe aus nächster Nähe.
- Wir haben es nur auf ganze 18 Höhenmeter gebracht. Dafür gab’s stramme Waden beim Laufen durch den tiefen Sand.
Länge: 16
km Teilnehmer: 13 Wanderleitung: Heide S + Peter F Einkehr: Besucherzentrum am Reindersmeer

19. August 2017 Drover Heide
Durch das Nachtigallental und über Straßen am Ortsrand von Drove kamen wir bald zum „Heiliger Pütz“, bei dem vor 1900 Jahre ein 1,6 km langer Wassertunnel quer unter der Drover Heide begann. Nach einem kleinen Aufstieg sahen einige ein Wespennest und dann folgten auch schon die ersten Bretterwege und herrliche Aussichten auf die blühende Heide. Ziegen und Hochlandrinder sorgen für den richtigen Rückschnitt der Heide. Auf dem Aussichtshügel, wo wir die 2. Pause und Gruppenfotos machten, kam der Drover Heide-Ranger (hat viele Funktionen und Fähigkeiten (u.a. ausgebildeter Wanderleiter), aber nicht das Seepferdchenabzeichen), der uns viel über die Heide und Tiere in der Heide erzählte. Über breite Wege und schmale Pfade (mit vielen Brombeerhecken) ging es zur Marieneiche, der wir unsere Sangeskunst darbrachten. Es folgte der letzte Abschnitt durch Wald und Heide zurück zum Start, wo wir direkt in das Restaurant „Drover Stübchen“ einkehrten. Am Anfang und als wir auf der Terrasse bei der Einkehr saßen, hat es genieselt, aber sonst konnten wir uns über das Wetter nicht beklagen.
Länge: 17
km Teilnehmer: 12 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Drover Stübchen

 

13. August 2017 Rheinsteig Rheinbrohl Leutesdorf
Bei schönem Wetter.
Länge: 15
km Teilnehmer: 18 Wanderleitung: Marion S Einkehr: Edmundhütte

 

6. August 2017 Radtour Erftstadt Rheinbach Erftstadt
Bei idealem Fahrradwetter entlang des schönen Swiftbaches.
Länge: 60
km Teilnehmer: 12 Radleitung: Marita F Einkehr: Eiscafé Marco Polo

 

30. Juli 2017 Kanutour auf der Niers: Kevelaer - Goch
Bevor wir zur Niers gingen, hatten wir noch Zeit uns den Ort Kevelaer etwas anzuschauen. Wir gingen zu dem Platz mit der Gnadenkapelle, die jedes Jahr das Ziel von vielen hunderten Prozessionen ist. Dort schauten wir uns um und einige aßen etwas Eis.
Gleich am Start der Kanutour gab es einen Rekord zu verzeichnen: der Gummienten-Rekord wurde mit 16 fast verdreifacht. In stabilen 4er-Kanadieren fuhren wir gemütlich auf der langsam fließenden Niers. Direkt nach dem Start machte sich die Ente „Monsieur Döschewo“ los und musste in einer Fahrt gegen die Strömung wieder eingesammelt werden. Aus dem Boot heraus sah man meist nur die Uferbegrünung und Bäume. Erst wenn man mal aufstand (Achtung: Gefahr für das ganze Boot), konnte man weiter ins Land schauen und u.a. Felder und Kühe erkennen. Nach ein paar Kilometern ließen wir uns, die 3 Boote nebeneinander liegend, treiben und sangen wilde Seemannslieder. Etwas später folgte eine Stelle mit einem Wehr, die umtragen werden mussten. Durch gegenseitige Hilfe, war es für alle nicht so schwer. Bei Weeze machten wir lange Pause. Danach ging es mit einigen Flusswindungen weiter und sofort riss sich wieder eine Ente los, diesmal „Surfin‘ Susy“, die aber schnell wieder eingefangen wurde. Meist waren Wolken am Himmel, aber die Sonne ließ sich auch blicken und es nieselte nur selten. Gewitter, die noch ein paar Tage vorher angesagt worden waren, gab es gar nicht und es war angenehm war. Bei dem Lokal „Jan an de Fähr“ machten wir die zweite längere Pause im Biergarten. Nun folgte das letzte Teilstück bis Goch, wo wir ausstiegen, die Boote ablegten und nach Umziehen uns es in dem Restaurant „La Grotta“ gut schmecken ließen.
Es war übrigens die 400. Wanderfründe-Aktion (inkl. Wanderwochenenden, Kanutouren, Radtouren, Stadtführungen und Stadt-Rallyes) in etwas mehr 14 Jahren.
Länge: 19
km Teilnehmer: 11 Kanuleitung: Andreas K-M Einkehr: La Grotta

 

16. Juli 2017 Monschau
Jahrhundertweg.
Bei der Wanderung wurde der Rekord „größte Teilnehmerzahl, die (zeitweise) alle nebeneinander gehen konnten“ auf 8 verbessert. (Nicht zu verwechseln mit dem Rekord: „meisten Wanderfründe, die (zeitweise) nebeneinander gingen (aber nicht alle auf den Weg passten)“, der bei 25 steht.
Länge: 18
km Teilnehmer: 8 Wanderleitung: Lizzi R Einkehr: Felsenkeller

 

9. Juli 2017 Nideggen
Länge: 19
km Teilnehmer: 15 Wanderleitung: Waldfried T Einkehr: Café chez Waldfried&Ines; Gut Kallerbend

2. Juli 2017 EifelBahnSteig 12 Lissendorf - Oberbettingen
Da ich Wegepate von der Strecke bin, wanderten wir mal wieder von Lissendorf nach Oberbettingen. Das Wetter war leider schlechter als vorhergesagt: auf der 1. Hälfte nieselte es meist und die Sonne schien gar nicht, auch wenn einmal ein Schatten zu sehen gewesen sein soll. Schon traditionell machten wir die 1. Pause am Rastplatz am Pilgerkreuz. Der Rekord „harmonischste Kleidung“ wurde verlangt, da auf einer Seite 2 grüngekleidete Wanderfründe saßen und gegenüber 3 blaugekleidete Wanderfründe, aber ich finde, für einen solchen Rekord sollten alle farblich abgestimmt sein. Erstmals führte der Weg nicht über die morsche Brücke, die jetzt ausgelassen werden soll, so dass der Weg sich etwas verlängerte. Es gab immer wieder schöne Aussichten, die u.a. bis zur Hohen Acht und der Nürburg reichten. Auch die Waldpassage war abwechslungsreich. Wegen recht starkem Wind verlegten wir eine Pause auf eine Bank, die geschützter stand. Immer wieder sahen wir viele Kühe, so dass der neue Rekord „meisten Kühe“ mit 131 aufgestellt wurde. In Hillesheim kehrten wir nett im Café Sherlock ein, tranken Killerkakao, aßen Pralinentorte und nahmen ähnliche dem Tode näher bringen Lebensmittel zu uns. Kurzfristig hatten sie keine negativen Auswirkungen. Nach einem kurzen Abstecher auf die Stadtmauer von Hillesheim ging es meist zwischen Feldern Richtung Oberbettingen. Die Abkürzung zum Bahnhof Oberbettingen nahm niemand, so dass alle fünf am Rekord „längste Wanderung“ (300 Meter mehr als der bisherige Rekord) teilnahmen. Am Bahnhof waren wir dann so früh, dass wir noch 3 Lieder singen konnten, bevor wir uns auf den Heimweg machten.
Länge: 29
km Teilnehmer: 5 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Sherlock

 

18. Juni 2017 Altenberg Wasserroute
Länge: 15,5
km Teilnehmer: 17 Wanderleitung: Annette K Einkehr: ?

15. Juni 2017 Solingen-Schaberg - Leichlingen
Vom Bahnhof Solingen-Schaberg kamen wir nach einem kurzen Pfad zu einer Rutsche, mittels derer die meisten die ersten 5 Höhenmeter des Abstiegs in rasanter Fahrt bewältigten. Beim weiteren Abstieg zur Wupper wählten einigen die Spielplatz-Kletterseilen für ein Stück des Abstiegs. Dann standen wir unter der sehr schönen Müngstener Brücke (https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCngstener_Br%C3%BCcke ), die wir kurz später auch von ganz unten betrachteten. Die nächsten Kilometer folgten wir der Wupper auf schönen Wegen mit Aussichten und Felsen am Wegesrand. Einen Wupperbogen kürzten wir ab, indem wir über eine Anhöhe gingen und dabei Pferde sahen. Kurz danach waren wir am Löns-Denkmal, wo wir die 1. Pause machten und Hermann Löns-Gedichte vortrugen. Hier nur ein Sinnspruch von ihm:
„Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz.“
Dann stiegen wir wieder ab zur Wupper und folgen ihr jetzt lange. Teilweise gingen wir flach am Ufer entlang und teilweise über schöne, aussichtsreiche Wupperberge. Es gab schöne Pfade mit wieder einigen Felsen und Blicken auf die Wupper. Während es anfangs im Wald noch nicht zu warm war, wurde es im Laufe der Wanderung auch im Wald immer wärmer, so dass wir gut schwitzten. Beim Rüdenstein (Denkmal für einen Hund, der Hilfe für den verletzten Grafen von Berg holte) machten wir unsere dritte Pause. Danach wählten 3 Wanderfründe eine Abkürzung und saßen an der nächsten Brücke bis die anderen, die den Weg mit einem recht steilen Aufstieg, einer schönen Aussicht und einem Abstieg gewählt hatten. Nun ging es bequem an der Wupper weiter bis wir aufsteigend das Wupperufer verließen, zwischen Feldern gingen, durch 2 kleine Ortschaften kamen (Pause auf einem Schulhof) und schließlich durch 2 Bachtäler nach Leichlingen kamen. In der Außengastronomie eines netten Cafés setzten wir uns in den Schatten. Als ein starker Regen kam, rutschten wir unter den großen Schirmen und im Strandkorb etwas zusammen und wurden trotzdem etwas nass. Auf dem Weg zum Bahnhof hatte der Regen schon fast wieder aufgehört und hörte dann ganz auf, so dass sogar ein Eis auf die Hand drin war. Die teilweise aus früheren Wanderungen bekannte Strecke war wieder sehr schön :-)
Länge: 23
km Teilnehmer: 9 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Kränzchen

10. + 11. Juni 2017 Rheinsteig
10. Juni 2017 Braubach - Niederlahnstein
Nachdem wir mit den Wanderfründen seit 2010 von Bonn bisher durchgehend auf dem Rheinsteig bis zur Lahn gewandert waren, gingen wir heute die nächste Etappe, aber von Süd nach Nord. Wir starteten in Braubach und direkt ging es recht steil hoch. Die Marksburg, die heute anfangs im Seitblick oder Rückblick zu sehen war, zeigte sich bald und als wir auf eine Hütte trafen, machten wir dort spontan recht kurz nach dem Start die 1. Pause. Ein Wanderfründ, der spontan anreiste und dessen Zug Verspätung hatte, stieß hier zu uns dazu. Es gab hier und auch später schöne Ausblicke u.a. auf das linke Rheinufer, wo vor 5 Tagen Wanderfründe auf dem Traumpfad „Rheingoldbogen“ wanderten. Direkt an der Bahnlinie sieht man immer wieder schroffe Felsen. Wir trafen bald auch auf solche, die wir dank Seilen gut besteigen konnten. Die 2. Pause machten wir auf vielen Bänken im Kurpark von „Lahn auf der Höhe“. Eine Wanderfründin ließ ihre Mütze im Teich schwimmen. Udo rettete sie mit Hilfe eines Wanderstocks. Bald ging es runter zur Lahn, die wir auf einer alten Brücke überquerten. Da es recht warm und die ganze Zeit sonnig war, freuten sich alle über eine Rast in einem Biergarten im Schatten. Kurz danach kamen wir zur herrlichen Ruppertsklamm, wo wir schon bei der letzten Etappe waren. Das hatten wir als die bisher schönste Stelle des Rheinsteigs empfunden, so dass wir sie gerne noch mal gingen und wieder waren alle Wanderer sehr beeindruckt. Es war angenehm kühl, interessant und schön zeitweise durch das Bachbett zu gehen oder mit Hilfe von Seilen den Weg nach oben zu nehmen. Nach dem Ende der Klamm führte uns ein bequemer, breiter Weg zu schönen Aussichten u.a. auf Burg Lahneck und die Kirche Allerheiligenberg. In einer Hütte machten wir eine weitere Pause und sangen einige Lieder. Die Videos davon werden zum Glück nicht veröffentlicht ;-) Auf dem Weg zum Bahnhof Niederlahnstein verloren wir 2 Wanderfründe, die kurz zuvor noch direkt hinter den übrigen gingen. Nach vergeblichem Suchen und Telefonaten wollten sie alleine zum Bahnhof gehen, wurden dann aber von einem netten Einheimischen per Auto zum Bahnhof gebracht. 2 lange Schaukeln wurden von 2 Damen noch gerne genutzt. Innerhalb von wenigen Minuten waren wir per Zug zurück in Braubach. Um 19:00 trafen wir uns in der Pizzeria wieder, wo ein großer Tisch für uns reserviert war. Es gab so große Portionen, dass sie teilweise nicht aufgegessen wurden, obwohl es allen sehr gut schmeckte und wir nach der Wanderung, die zwar nicht so lang war, aber doch einige Höhenmeter hatte, genug Hunger hatten. Im Anschluss machten die meisten noch einen Spaziergang am Rhein entlang, wo auch ein schöner Rosengarten angelegt war.
Länge: 14
km Teilnehmer: 12 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Pizzeria Laguna

11. Juni 2017 Braubach - Filsen
Bis auf eine Frau, die nur gestern dabei war, hatten wir alle im Hotel Maaß übernachtet, wo wir heute Morgen alle an einem großen Tisch (etwas gequetscht) zusammen frühstückten. Da es sehr warm werden sollte und niemand sich angemeldet hatte, dass er heute anreisen wollte, legten wir spontan den Start der heutigen Wanderung von 11:05 auf 9:45 vor. Dann starteten wir pünktlich vom Hotel aus unseren Weg Richtung Süden nach Filsen. Die beeindruckende Marksburg, die nie eingenommen wurde, und schon gestern oft in unserem Blick war, sollte es heute noch viel häufiger und länger sein. Direkt nach dem Start ging es hoch zu der Burg, die wir nur von außen anschauten. Das Innere kann man nur mit Führungen besichtigen. Hinter der Burg ging es fast bis aufs Rheinniveau runter und dann auf schmalen Pfaden entlang von ehemaligen Weinbergen wieder hoch. Eine Hütte lud zu einer Rast ein. Es gab hier, wie auch häufig im weiteren Verlauf immer wieder schöne Ausblicke auf die Marksburg und den Rhein. Bei der Quelle „Sauerborn“ füllten sich einige ihre Wasservorräte, die bei der heutigen hohen Temperatur notwendig waren, mit eisenhaltigem Wasser auf. Ein langer Aufstieg führte uns zu einer schönen Hütte mit Waldsofa und herrlichem Ausblick. Nach dem steilen Abstieg folgten meist bequeme Wege. Kurz vor Filsen erleichterten wir einen Kirschbaum um einige seiner schmackhaften Früchte. Am Ortseingang gingen wir in das Café Elch, in dem die Zeit seit 1970 stehen geblieben ist. Alle fanden Schatten unter Sonnenschirmen und blickten bei leckerem Kuchen auf den Rhein und die Berge nördlich von Boppard, wo 2014 Wanderfründe den Klettersteig gingen oder zu Fuß oder per Seilbahn auf den Berg gingen/fuhren. Per Zug ging es zurück nach Braubach und dann weiter Richtung Heimat. Es war sehr schön. Mit 174 km von 310 km haben wir jetzt mehr als die Hälfte des Rheinsteigs hinter uns. Wir schaffen es noch bis Wiesbaden!
Länge: 14
km Teilnehmer: 11 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café Elch

 

5. Juni 2017 Rheingoldbogen
Länge: 12,6
km Teilnehmer: 10 Wanderleitung: Sylvia W

 

4. Juni 2017 Bergschluchtenpfad Ehrenburg
Länge: 18,6
km Teilnehmer: 8 Wanderleitung: Sylvia W

 

3. Juni 2017 Pyrmonter Felsensteig
Länge: 11,7
km Teilnehmer: 7 Wanderleitung: Sylvia W

 

28. Mai 2017 Monschau
Da Lizzi kurzfristig nicht konnte, hat Andreas die Leitung der Wanderung übernommen. Weil Lizzi den Jahrhundertweg später führen will, wählte Andreas eine andere Route, die sich fast nicht mit dem Jahrhundertweg überschnitt, vom gleichen Punkt losging und die gleichen Anforderungen an Länge und Steigungen aufwies. Direkt nach dem Start hatten wir mehrere Ausblicke aus unterschiedlichen Winkeln und Höhen auf die schöne Stadt Monschau. Nach einem herrlichen Balkonweg machten wir bei einer Kanzel mit schöner Aussicht früh die erste Trinkpause, denn es warm ziemlich heiß. Es ging runter zur Rur, der wir ein Stück folgten und vor einer Brücke die 1. längere Pause machten. Nach Wald- und Wiesenwegen auch entlang von Bächen kamen wir nach Höfen. Den Ort mit großen Hecken und ein paar Fachwerkhäusern durchquerten wir auf einem längeren Asphaltstück. Nach einer Pause ging es dann runter zum idyllischen Perlbach, in dem es oft auf einem sehr schönen Pfad entlangging. Bei der 3. Pause hörten wir in der Ferne ein Gewitter, das aber von uns wegzog. Nicht viel später waren wir unter der einzigen Autobrücke auf dem ganzen Weg. Es fing genau dort erst leicht und sofort heftig an zu regnen. Die nächsten Gewitter zogen genau über uns. Wir blieben 45 Minuten dort im Trockenen und stellten mit 12 komplett gesungenen Liedern einen neuen Wanderfründe-Rekord auf. Peter legt Wert darauf, dass hier erwähnt wird, dass nach dem Heben seiner Hände der Regen irgendwann für 5 Sekunden reduziert war, auch wenn es danach wieder stark weiter regnete. Als der Regen dann schwächer wurde, gingen wir mit Schirmen weiter. Ein Aufstieg auf nassem Untergrund war noch zu bewältigen. Und erneut gab es schöne Aussichten mit nebeligen Wäldern. Nach einem nicht so steilen Abstieg waren wir genau am Startpunkt. Diese Tour war von NaturAktivErleben ausgearbeitet worden und fand die große Zustimmung aller Mitwanderer.
Länge: 18,5
km Teilnehmer: 7 Wanderleitung: Andreas K-M

 

6. Mai 2017 Berg, Vischelbachtal
Wir hatten schon wieder den Tag mit dem besten Wetter erwischt. Kurz nach dem Start in Berg (südlich von Rheinbach) ging es runter in das idyllische Vischelbachtal. Entlang von saftigen Wiesen und entlang des Baches ging es nun einige Kilometer lang. An einem Teich und dem Ortsrand von Todenfeld vorbei gelangten wir zu unserem 1. Pausenplatz in der Sonne. Danach ging es in einen Wald und zu den moosbewachsenen Eisensteinen. Woher der Name kommt, habe ich nicht herausgefunden. Wir überquerten und folgten dann länger dem Altendorfer Bach. Bevor wir den Wald verließen kamen wir zur „Hexenbuche“ (130 Jahre alte Buche mit bizarrer Verästelung). Leider habe ich dazu nicht gefunden, wo der Name herkommt. Das Gehege, in dem 2016 ein Dutzend Lamas und ein Alpaka waren, war leider leer. In der Nähe von Hilberath machten wir die 2. Pause in der Sonne mit herrlicher Aussicht. Kurz danach stiegen wir langsam ab zum Gierenbachtal. Den Bach überquerten wir an einer Stelle, wo eine sumpfartige Stelle war. Dann kamen wir wieder zum Vischelbach, dem wir folgten. Nach der letzten Bachüberquerung folgte ein starker Aufstieg nach Berg. Da wir schneller als geplant unterwegs waren, machten wir noch eine Pause, in der wir sangen. Die meisten kehrten im Café auf der Terrasse ein, auch wenn nun die Sonne zeitweise hinter Wolken war. Es war wieder ein sehr schöner Tag.
Länge: 15,4
km Teilnehmer: 16 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café zum Vischelbachtal

30. April 2017 Mestrenger Mühle, Vossenack, NAE029
Da uns am 1. November 2016 diese Wanderung so gut gefallen hat, dass sie zur schönsten Wanderung des Jahres 2016 gewählt wurde, wurde sie nun wiederholt. Statt den herbstlich-bunten Farben konnten wir nun frisches Grün genießen, wobei noch nicht alle Bäume Blätter hatten. Dafür gab es aber auch noch ein paar Obstblüten und schon etwas blühenden Ginster. Nach dem 1. Auf- und Abstieg stießen 2 Wanderfründinnen zu uns, die sich verspätet hatten und per Smartphone-Nachrichten dirigiert wurden. Es gab schöne Aussichten, idyllische Bachtäler und das alles bei herrlichem Sonnenschein. Während die ersten zwei Pausenstellen mit denen der letzten Wanderung genau oder fast übereinstimmten, machten wir diesmal eine dritte Pause beim Soldatenfriedhof in Vossenack, wo auch Toiletten waren. Nach dem letzten Stück entlang der Kall mit einer schönen Brücke kehrten fast alle am Ziel in der Mestrenger Mühle ein. Es war ein herrlicher Wandertag.
Länge: 19,5
km Teilnehmer: 21 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Mestrenger Mühle

14. April 2017 Eicks mit Entenrennen
Ziemlich genau ein Jahr nach der ersten Wanderung mit Gummientenrennen fand die Wiederholung mit denselben Wander- und Entenrennstrecken statt. Nach schönen Pfaden (teilweise) mit etwas Schräglage und Hindernissen, einem Wiesenweg und breiten Wegen kamen wir zur Sprintstrecke für die Enten. Es war wieder spannend, wie es häufige Positionswechsel gab und schließlich die Koch-Ente „Bocuse“ aus dem Gestüt „Fahrendorf“ als erst ins Ziel kam. Der Vorjahrssieger „Keith“ kam auf den zweiten Platz, was beweist, dass es doch guttrainierte Enten gibt, die an ihren Erfolg anschließen können. Den dritten Platz belegte eine Mini-Ente. Den folgenden Enten, die in Buchten dümpelten, musste teilweise nachgeholfen werden, damit sie ins Ziel kamen. Zur Bergung aller Enten musste der Kescher teilweise unter Todesverachtung weit vorgestreckt werden. Erst nach der Siegerehrung fiel auf, dass ausgerechnet die „Titanic-Ente“ fehlte. Sie war aber nicht mit einem Eisberg kollidiert und lag auf 10 cm tiefen Grund des Baches, so dass sie gerettet werden konnte. Nach einem weiteren Stück Wanderweg kamen wir zur Mittelstrecke für die Enten. Auch wenn das Bachbett ziemlich gerade zu verlaufen scheint, fanden erstaunlich viele Enten Buchten, um sich auszuruhen. Als Erste kam hier die „Köln-Ente“ aus dem Gestüt „Keuser“ ins Ziel. Die folgenden Plätze belegten jeweils Mini-Enten. Die Siegerente des Sprintrennens hatte sich so verausgabt, dass sie hier nur den letzten Platz belegte. Im Ort Schwerfen machten wir die erste längere Pause und ein paar Wanderfründe nutzten die Wackeltiere (u.a. eine Ente) für ihr kindliches Gemüt. Wie schon bisher konnten wir auch auf den folgenden Wegstücken viele blühende Bäume und Blumen bewundern. Weiter ging es an der Burg Irnich vorbei, zwischen Feldern entlang, durch ein Kerbtal, zur Matthias-Säule, durch Floisdorf, zur Hubertuskappelle, wo wir drinnen und draußen pausierten. Entlang von Wald und Feld mit mehreren Aussichten, einer dritten Pause auf einem Baumstamm, einer Überquerung des Mühlenbachs auf einer idyllischen Brücke und einem schönen Waldstück, teilweise mit Pfaden ging es zurück nach Eicks, wo wir nett einkehrten.
Länge: 18
km Teilnehmer: 17 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Zehntscheune

1. April 2017 Rheinsteig Goarshausen - Dörscheid
Länge: 15
km Teilnehmer: 11 Wanderleitung: Fahime F + Marie N

2. April 2017 Rheinsteig Dörscheid -  Lorchhausen
Länge: 15
km Teilnehmer: 11 Wanderleitung: Fahime F + Marie N

 

12. März 2017 Kerpen-Horrem
Länge: 18
km Teilnehmer: 41 Wanderleitung: Christine S. + Michael M Einkehr: Café Neuhaus und Brauhaus

 

12. Februar 2017 Rech(Ahr) NAE045
Zwei Wochen vor dem Straßenkarneval stand diese Wanderung leicht im Zeichen des Karnevals. Mit 9 verkleideten Wanderfründen wurde der Rekord verbessert. Beim Bahnhof mussten wir einen Umweg gehen, da die Brücke über die Gleise erneuert wird. Dann gingen wir die Tour: http://www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=45
Es ging längere Zeit spürbar hoch. Oben machen wir an einer Hütte und mehreren Bänke die 1. Pause und hatten eine schöne Aussicht u.a. auf die Saffenburg, die wir im weiteren Verlauf der Wanderung mehrfach aus verschiedenen Richtungen sehen konnten. Nach dem langen Anstieg folgten teilweise ebene Passagen, sowie kleiner Ab- und Aufstiege. Es ging abwechselnd durch Wald und über offene Flächen und in den höheren Lagen lag sogar noch einiger Schnee. Bei der 2. Pause im Sonnenschein sangen wir ein paar Karnevalslieder. Nach Wegen entlang von Weinreben verbrachten wir die 3. Pause an der Michaelskapelle oberhalb von Mayschoss. Auf dem letzten Stück gingen wir lange auf dem Rotweinwanderweg, der hier auch idyllische Abschnitte hat. Einige Wanderfründe fuhren gleich mit dem Auto oder Zug nach Hause, aber viele kehrten auch ein und es kam zu Begegnungen mit Einheimischen, da nicht genügend Tische für uns frei waren. Im vorderen Bereich hörte man leise Karnevalsmusik, die auf Wunsch etwas lauter gemacht wurde, so dass dort auch noch etwas gesungen wurde.
Länge: 14
km Teilnehmer: 27 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Zum alten Küster

 

5. Februar 2017 Lindlar-Kapellensüng
Länge: 12
km Teilnehmer: 16 Wanderleitung: Volker L + Kathrin S Einkehr: Café in Lindlar

 

15. Januar 2017 Mechernich
Zur ersten Wanderung des Jahres ging es durch die verschneite Umgebung von Mechernich. Während bis kurz vor Mechernich kaum Schnee lag, gab es hier ein fast durchgängige Schneedecke. Schon recht bald nach dem Start ging es hoch zur „Altusknipp“, wo wir am Gipfelkreuz eine herrliche Aussicht auf die winterliche Landschaft hatten. Meist durch Wald, aber auch am Waldrand entlang und zwischen Felder gingen wir um das Freilichtmuseum Kommern herum, kamen zu einer Marienverehrungsstätte und zurück nach Mechernich, wo die meisten noch einkehrten.
Länge: 10
km Teilnehmer: 23 Wanderleitung: Andreas K-M Einkehr: Café im Bahnhof Mechernich